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Oskar

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  • »Oskar« ist der Autor dieses Themas

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Registrierungsdatum: 5. November 2008

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1

Samstag, 5. Mai 2012, 10:28

Persönlichkeitstypen des Hundes

Hallo Chifreunde,
Will man einen Hund richtig erziehen ist es wichtig den Persönlichkeitstyp (Grundcharakter) des Hundes zu kennen.
Bei der Anschaffung sollte darauf geachtet werden ob der Persönlichkeitstyp des Hundes zu dem Persönlichkeitstyp des Menschen passt.
Beachtet man dieses nicht, kann es zu großen Problemen im zusammenleben mit dem Hund kommen.

Grundcharakter (Persönlichkeitstypen)
Ab der 7. Lebenswoche erkennt man die Typen geschlechtsunabhängig.

Der Persönlichkeitstyp (Grundcharakter) sagt erst einmal nichts über die Ranghoheit aus.
Die soziale Rangposition ist persönlichkeitsunabhängig.


Erkennen an:
  1. Körperkontakt
  2. Spielhäufigkeit
  3. Begrüßungsverhalten
Es gibt 3 Grundtypen (Dreiergesellschaft)

Kopftyp Geselliger Typ Seelchen
Fühlt sich zu "höherem" berufen. Bilden das soziale Mittelfeld Sehr unterwürfig und unsicher
Zeigt wesentlich weniger Körperkontakt Sehr viel und gerne Körperkontakt Würde gerne Körperkontakt haben, wird aber häufig gemobbt
Spielt hin und wieder mal Spielt sehr gerne, fordert gerne und stark zum Spiel auf Würde gerne spielen, wird aber meist nur gescheucht
Lässt sich begrüßen Ausgeprägte Begrüßungen Die Begrüßung ist sehr zurückhaltend
Er will alles unter Kontrolle haben und kontrolliert sehr stark haben die meisten Auseinandersetzungen, weil hier ein großer Klärungsbedarf besteht Kann aggressiv werden, wenn man ihr/ihm nicht hilft.


Diese Dreiergesellschaft wird nochmals unterteilt in zwei Typen A und B

Der A-Typ (Falkentyp) Der B-Typ (Taubentyp)
Ist extrovertiert ist introvertiert 
Wagemutig Reagiert zurückhaltend
Forsch Scheu
Nähert sich/untersucht schnell neue Situationen Er ist abwartend und "besieht" sich mit der nötigen Vorsicht die Situation.
Braucht nach Misserfolg längere Phase der Verhaltensanpassung/schnell Überfordert Kommt mit neuen Situationen besser klar.
Kommt er aber mit einer unbekannten Situation in der er sich "Kopfüber" hineingestürzt hat nicht klar, wird er "Planlos" und verwirrt. Meist besser in Entwicklungsanpassung sozialer Strategien


Welcher Persönlichkeitstyp Hund passt zu welchem Persönlichkeitstyp Mensch?

Herrschertyp (A-Typ) die nur bzw. überwiegend die Biologische Ebene beachten:
Zu diesem Typus passt am besten ein geselliger Typ von Hund.
Ein Seelchen würde zusammenbrechen.
Mit einem Kopfhund, der ist ja auch zu höherem berufen, gibt es größere Probleme.

Engeltyp (B-Typ) die nur bzw. überwiegend de Sozio-Emotionale Ebene beachten:
Zu diesem Typus passt ein geselliger B-Typ, am besten ein Seelchen.

Menschen die beachten das es eine biologische und eine sozio-emotionale Ebene im Verhalten der Hund gibt
und selber zwischen dem A-Typ und B-Typ liegen, sind für alle Hundetypen geeignet.

Sofern sie sich über das Verhalten von Hunden informiert haben.

PS:
Die Typen A und B werden noch in 10 Stufen unterteilt.
1 = schwächste Ausprägung des Typs
10 = stärkste Ausprägung des Typs

Bei Wölfen hat man festgestellt das die Leittiere meistens aus einem A-Typ und einem B-Typ bestehen.
Gruß Oskar
Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. (Isaac Newton)
Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber niemand hat ein Recht auf eigene Tatsachen.
Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel mehr, als was sie gekostet haben. (Horst Stern)

Oskar

Forenmagier

  • »Oskar« ist der Autor dieses Themas

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2

Montag, 14. Mai 2012, 08:28

Hallo Chifreunde,
ergänzend zu dem Beitrag möchte ich noch hinzufügen, dass die Übergänge fließend sind.
Ein Beispiel:
Ein Seelchen kann ausgeprägte Begrüßen und Körperkontakt zu anderen Hunden haben (wird auch von den anderen geduldet),
ist aber sehr unsicher und unterwürfig.
Ebenso kann ein geselliger Typ sehr unterwürfig sein.

PS:
Danke Gabi, für den Hinweis dieses herauszustellen.
Gruß Oskar
Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. (Isaac Newton)
Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber niemand hat ein Recht auf eigene Tatsachen.
Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel mehr, als was sie gekostet haben. (Horst Stern)